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HIC SUNT LEONES
Anne Rößner und Berthold Reiß sind ein Künstlerpaar, das normalerweise voneinander unabhängig arbeitet. Für die Städtischen Galerie Waldkraiburg haben sie nun zum ersten Mal eine große, gemeinsame Schau entwickelt und wir freuen uns darauf, sie nun im Zusammenspiel zu erleben.
Anne Rößner und Berthold Reiß operieren bewusst mit einfachen Elementen. Ihre zeichenhaften Bilder, Keramiken und Arbeiten im Raum sind auf das Wesentliche reduziert. Sie zeigen geometrische oder architektonische Versatzstücke, spielen mit ornamentalen und körperhaften Formen, oder erinnern an Piktogramme. Meist verwenden sie bereits vorhandene, besonders einprägsame Motive und spannen dabei den zeitlichen Bogen sehr weit: Von Bildzitaten aus der Werbung, bis zu klassischen Bildelementen, die es schon in der Antike gab. So nutzen sie den reichen Schatz unserer Geistesgeschichte für ihre freie, assoziative Interpretation in neuen, emblematischen Bildfindungen.

зуу + hundert
200 künstlerische Positionen aus der Mongolei und aus Deutschland
Eröffnung: Freitag, 17. Okt. 2025 um 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 18. Oktober - 24. November 2025
Mit zweihundert Werken, überwiegend Papierarbeiten, eine Ausstellung der Superlative: „зyy + hundert“ macht einerseits die Vielfalt der aktuellen mongolischen Kunstszene sichtbar. Darüber hinaus treten die Werke in einen spannenden Austausch mit weiteren hundert Arbeiten aus Deutschland. Kuratiert wurde das Projekt von der Künstlerin Katja Brinkmann, die seit vielen Jahren zwischen der Mongolei und Deutschland als Arbeitsort pendelt.






















Franziska Hufnagel und Erika Krause
Hula Hoop
Eröffnung: Freitag, den 28. Februar 2025, 19 Uhr
Dauer der Ausstellung: 1. März - 6. April 2025
In dieser Ausstellung treffen mit Franziska Hufnagel und Erika Krause zwei Malereipositionen aufeinander, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Während Franziska Hufnagel äußerst vielgestaltige und farbintensive Bilder entwickelt, konzentriert sich Erika Krause vor allem auf zarte Farbnuancen und kalligraphische Gesten.
Dabei macht gerade diese Diskrepanz zwischen den beiden Bildvorstellungen den besonderen Reiz der Begegnung aus. Dass aus diesem Zusammentreffen trotzdem eine runde und sehenswerte Ausstellung entsteht, ist dem Umstand zu verdanken, dass sich beide Künstlerinnen letztlich auf ein Vokabular ungegenständlicher Malerei beziehen, das jenseits aller Unterschiede ein Feld von Analogien und Bezügen andeutet. Diese erschließen sich den Betrachtenden assoziativ aus einem prozessualen und vergleichenden Sehen heraus.





















