Zudem ist beiden Arbeitsprozessen – die sich mal im bewussten Entleeren, mal im überbordenden Anfüllen wiederfinden – das Thema „Zeit“ eingeschrieben. Bei Erika Krause ist es die Zeit, die zwischen den einzelnen, sparsamen Gesten liegt und die anwächst, je länger man vor ihren Bildern verweilt.
Bei Hufnagel entsteht eine ähnliche Ausdehnung der Zeit durch die scheinbar endlose Verkettung der Elemente im Bild, durch deren fast ornamental anmutende, variantenreiche Wiederholung und Verschlingung.
