
Gute Nachrichten für den fairen Handel in Waldkraiburg: Die Stadt darf weiterhin den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen. Nachdem alle Kriterien der internationalen Fairtrade-Towns-Kampagne erneut erfüllt wurden, wurde die Auszeichnung um weitere zwei Jahre verlängert. Verliehen wird der Titel vom gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland e.V. Waldkraiburg gehört dem Netzwerk bereits seit 2017 an.
Erster Bürgermeister Robert Pötzsch freut sich über die erneute Bestätigung: „Die Verlängerung der Auszeichnung ist ein schönes Zeichen dafür, dass der faire Handel in Waldkraiburg fest verankert ist. Viele engagierte Akteurinnen und Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft arbeiten gemeinsam daran, den fairen Handel vor Ort zu stärken. Ich bin stolz, dass unsere Stadt Teil des internationalen Netzwerks der Fairtrade-Towns ist.“
Um Fairtrade-Stadt zu werden und zu bleiben, müssen Kommunen fünf Kriterien erfüllen. Dazu zählt unter anderem ein Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels sowie ein ausreichendes Angebot an fair gehandelten Produkten im Einzelhandel und in gastronomischen Betrieben. Auch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema fairer Handel ist ein wichtiger Bestandteil der Kampagne.
Die erneute Auszeichnung versteht die Stadt zugleich als Ansporn, das Engagement weiter auszubauen. Ziel ist es, den fairen Handel in Waldkraiburg noch stärker sichtbar zu machen und möglichst viele Menschen für nachhaltigen und verantwortungsvollen Konsum zu sensibilisieren.
Waldkraiburg ist die 513te von über 820 Fairtrade-Towns in Deutschland. Weltweit umfasst das Netzwerk inzwischen mehr als 2.000 Städte in insgesamt 36 Ländern. Weitere Informationen zur Kampagne gibt es unter www.fairtrade-towns.de.