Stellungnahme Brand auf das Ladengeschäft am Sartrouville Platz

 

In der Nacht von Sonntag, 26. April auf Montag, 27. April ereignete sich ein Großbrand in einem Früchteladen am Sartrouville Platz. Die Stadtverwaltung hatte sich bis jetzt nicht öffentlich zu den Vorfällen geäußert, da sie die Ermittlungsergebnisse der Behörden abwartete, um Spekulationen zu vermeiden. Wie die Kriminalpolizei nun mitteilte, laufen die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verbrechens der vorsätzlichen schweren Brandstiftung.  Es liegen keine Hinweise für ein eventuelles Tatmotiv vor. 

 

Die Stadtverwaltung hat in den Tagen seit dem Brand zahlreiche Nachrichten aus der Bevölkerung erhalten. Viele davon bekunden ihre Anteilnahme und bieten Hilfe an. Wir sind stolz, dass Solidarität und Zusammenhalt auch in solchen Zeiten die vorherrschenden Eigenschaften der Waldkraiburger Stadtgemeinschaft sind. 

 

Erster Bürgermeister Robert Pötzsch: „Wir stehen bereits seit dem ersten Tag mit den Besitzern des Ladens im Kontakt, um eine unbürokratische Übergangslösung für den Verkauf der Waren zu finden. Ich möchte mich bei allen Einsatzkräften für die schnelle Hilfe bedanken! Durch ihren Einsatz konnte ein noch größerer Schaden verhindert werden! Ein besonderer Dank gilt den ermittelnden Polizeibeamten für die Ermittlungen, welche weiterhin mit Nachdruck geführt werden, sodass die Täter schnellstmöglich zur Verantwortung gezogen werden und die Hintergründe der Tat aufgeklärt werden können!“

 

Die Sonderkommission „Prager“, die für die Ermittlungen gegründet wurde, ermittelt in Zusammenhang mit dem Brand auch zu zwei weiteren Taten, bei denen Ladengeschäfte von Inhabern mit türkischer Staatsangehörigkeit bzw. türkischen Wurzeln angegangen wurden.  Die Stadt versteht, dass insbesondere bei der türkischen Gemeinschaft, die Unsicherheit nach diesen Vorfällen groß ist. Aus diesem Grund lädt Bürgermeister Robert Pötzsch im Namen der Stadtverwaltung   Vertreter der türkischen Gemeinschaft zu einem runden Tisch ein. Daran teilnehmen werden auch Vertreter der Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus der Generalstaatsanwaltschaft München und des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Ziel dieses Termins soll es sein, Fragen zu klären und Unsicherheit abzubauen.  

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